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Anschlussfinanzierung
Läuft die Zinsbindung Ihrer Immobilienfinanzierung aus und das Darlehen ist noch nicht vollständig zurückgezahlt, bleibt eine sogenannte Restschuld bestehen. Für diese Restschuld wird eine neue Finanzierung benötigt – die Anschlussfinanzierung.
Dabei werden die Zinsen und Konditionen neu vereinbart. Eine frühzeitige Planung kann sich lohnen und dabei helfen, attraktive Konditionen zu sichern.
Eine frühzeitige Planung lohnt sich – idealerweise bereits zwölf bis achtzehn Monate vor Ablauf der Zinsbindung.
Möglichkeiten der Anschlussfinanzierung
1. Prolongation
Bei der Prolongation wird das bestehende Darlehen einfach bei Ihrer aktuellen Bank verlängert. Die Bank unterbreitet Ihnen dafür ein neues Zinsangebot für die verbleibende Restschuld.
2. Umschuldung
Bei einer Umschuldung wechseln Sie zu einer anderen Bank. Ziel ist es häufig, bessere Zinsen oder flexiblere Konditionen zu erhalten. Dafür wird ein neuer Darlehensvertrag abgeschlossen.
Im Rahmen der neuen Kreditprüfung müssen in der Regel aktuelle Objekt- und Einkommensunterlagen eingereicht werden, damit die Bank Ihre aktuelle Bonität überprüfen kann.
3. Forward-Darlehen
Mit einem Forward-Darlehen können Sie sich die aktuellen Zinsen bereits bis zu fünf Jahre vor Ablauf Ihrer bestehenden Zinsbindung sichern. Das bietet vor allem dann Vorteile, wenn steigende Zinsen erwartet werden.
Für diese Zinssicherheit berechnen Banken in der Regel einen sogenannten Zinsaufschlag. Dieser Aufschlag erhöht sich meist abhängig davon, wie lange im Voraus das Darlehen abgeschlossen wird.
Welche Lösung passt zu Ihnen?
Ob Prolongation, Umschuldung oder Forward-Darlehen die bessere Wahl ist, hängt von Ihrer persönlichen Situation, der Restschuld, den aktuellen Marktbedingungen und Ihren Zukunftsplänen ab.
Ich unterstütze Sie gerne dabei, verschiedene Angebote zu vergleichen und die passende Anschlussfinanzierung für Ihre Immobilie zu finden.
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